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Alphabetische Strategie

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Zwielaute

Merkwörter: besonders häufige Wörter


Sehr häufig gelesene und geschriebene Wörter werden ganzheitlich im Gedächtnis gespeichert –sozusagen „wie ein Bild“. Daher wird diese Art des Wort“bild“-Merkens der logographemischen Strategie zugeordnet. Allerdings ist es individuelle sehr unterschiedlich, welche Wörter besonders häufig gelesen und geschrieben werden. Es hängt nicht nur vom Unterrichtsmaterial in der Schule ab, sondern auch von den Lesegewohnheiten, den Hobbys, den Leseangeboten in der häuslichen Umgebung und anderen Einflüssen ab. Daher werden in schreib.on nur die häufigsten Wörter zu den logographemisch zu merkenden Wörtern gezählt. Die Auswahl orientiert sich an der Aufstellung der häufigsten Wörter von Martin Grund (GUT 2002), der mehrere empirische Auszählungen von Wortschätzen ausgewertet hat. Unter den besonders häufigen Wörtern werden drei Gruppen unterschieden: 100 häufigste Wörter, 300 häufigste Wörter, 600 häufigste Wörter, die einen bestimmten Prozentsatz der Wörter eines normalen Schreibtextes abdecken. Bei den zusammengesetzten Wörtern (Komposita) werden Teilwörter dann zu den häufigsten Wörtern gerechnet, wenn diese als Einheit genau wie das entsprechende Häufigkeitswort geschrieben werden: So wird z.B. das Teilwort „Abend“ in „Abenddämmerung“ als häufiges Wort gewertet, weil es dem Häufigkseitswort „Abend“ genau entspricht. Dagegen wird der Wortteil „brief“ in „Abschiedsbrief“ nicht als Häufigkeitswort gewertet, da es als hinterer Wortteil klein geschrieben wird.

Solche logographemischen Zugriffsweisen beziehen sich nicht nur auf ganze Wörter (Wortbild), sondern auch auf Teile des Wortes. Auch die einzelnen Buchstabenformen und die Grapheme, die aus mehreren Buchstaben bestehen), müssen vom Lernenden visuell differenziert und als grafische Einheiten, quasi bildhaft, gespeichert werden.


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