T-Werte

T-Werte stellen eine Umwandlung der Prozentränge in Standardwerte dar und ermöglichen damit die Normierung auch nicht-normal verteilter Eichstichproben, als ob sie normal verteilt wären. Im Unterschied zu den tatsächlichen Werten, deren Verteilung entsprechend dem wachsenden Leistungsvermögen der Kinder zunehmend „schief“ ist, weil die Mehrzahl der Grapheme leicht zu schreiben ist, verteilen sich die T-Werte wie in der Gauß'schen Normalverteilung. Die T-Werte sind gegenüber den Prozentrang-Angaben zwar weniger anschaulich, bilden aber Unterschiede im gesamten Leistungsspektrum statistisch korrekt ab. Aus T-Werten können daher auch Durchschnittswerte berechnet werden. Der Mittelwert liegt bei T = 50, die Standardabweichung beträgt 10 T-Werte. T-Werte zwischen 40 und 60 liegen also im Durchschnittsbereich.
