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Wenn Konsonanten zwischen Vokalen stehen (z.B. bei Rakete oder Wagen), sind sie einfacher wahrzunehmen und mit Buchstaben zu bezeichnen, als wenn mehrere Konsonanten hintereinander stehen (z.B. bei klatschen). Unter diesen Konsonantenverbindungen bereiten besonders die sog. Übergangskonsonanten, die zwischen einem Vokal und einem stärker betonten Konsonanten stehen (z.B. Briefträger), häufig besondere Schwierigkeiten bei der Rekonstruktion der lautlichen Feinstruktur der Wörter, weil der Akzent auf dem anderen betonten Konsonanten liegt. Dementsprechend werden Buchstaben für Übergangskonsonanten häufiger ausgelassen. Ausgewertet werden bei schreib.on Konsonantenverbindungen innerhalb einer Silbe (z.B. trägt), einschließlich eventuell weiterer angrenzender Konsonanten (z.B. erbringt); außerdem r nach kurzem Vokal vor weiterem Konsonant (z.B. Garten, Marke, Karte, Torte); jedoch ohne Konsonantengraphemen, deren Laute  bei normaler Aussprache verschmolzen gesprochen werden (wie bei Fahrrad).

 

Da jede Silbe in der deutschen Sprache einen Vokal aufweist, kann anhand der Vollständigkeit der Markierung der Vokale durch Buchstaben festgestellt werden, inwieweit die Schreiber die Grobstruktur der Wörter beachten. Vokalauslassungen werden daher auch als Grobgliederungsfehler bezeichnet. Dabei sind betonte Vokale (z.B. das a in Lampe) leichter wahrzunehmen und entsprechend mit Buchstaben zu markieren als unbetonte (z.B. das e in Lampe).

Hinsichtlich der Differenzierung der Lautqualität bereiten lang gesprochene Vokale (z.B. das u in Schule) im Allgemeinen weniger Schwierigkeiten als Kurzvokale (z.B. das u in kurz). Daher werden bei der Auswertung Lang- und Kurzvokale unterschieden. Besonders schwierig zu markieren und lautlich zu differenzieren sind unbetonte Kurzvokale in Vorsilben oder Endungen (z.B. e und i in Verkäuferin).


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